Die Erde als "Farbkasten"






Die Malerei mit farbigen Erden hat ihren ganz besonderen Reiz. Wenn man sich die lykische Landschaft genauer betrachtet, beeindruckt die reiche Farbzusammenstellung und die Intensität der verschiedenen Erdtöne.
Für diesen Farbenrausch verantwortlich sind anorganische Pigmente wie Manganoxid, Ocker, Aluminiumsilikat und Eisenoxid, die hier in unerschöpflichen Mengen vorkommen.
Die Palette reicht von hellen gelben bis zu roten, fast braunen Ocker-Tönen, verschiedensten Grauabstufungen, Rötel, braunen Farbtönen bis fast schwarz........nichts scheint unmöglich.
Die Pigmente lassen sich hervorragend mit verschiedenen Bindemitteln verarbeiten und haften gut auf fast allen Untergründen. Besonders gute Erfahrungen habe ich persönlich mit Acrylemulsion RH7 und Kunstharz-Dispersions-Binder (zB von Guardi) gemacht.....mit etwas Fingerspitzengefühl für das richtige Mischungsverhältnis, halten sich angesetzte Farben bis zu drei Tagen und lassen sowohl lasierenden als auch fast schon pastösen Farbauftrag zu. Nach guter Durchtrocknung ist die Kombination mit anderen Medien völlig unproblematisch, ein beinahe grenzenloses Vergnügen.
Das Sammeln der Erde bietet außerdem erheblichen Spaßfaktor, da die Tour durch die wundervolle Bergwelt des Taurus führt und grandiose Landschaften und Ausblicke garantiert sind. Auch Flora und Fauna werden begeistern. Man kann sich bereits jetzt die ersten Inspirationen für die Verarbeitung der Farben holen.

Ausbeute einer Erdentour Türkische Erde und Acrylbinder auf Papier;Jeannette Huch Türkische Erde und Acrylbinder auf Leinwand;Jeannette Huch

Die Erdentour ist fast ganzjährig für Gruppen ab 4 bis 8 Personen möglich. Lust bekommen?
Anfragen und weitere Informationen info@artelevante.com


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